NICHT ANTRIEBSLOS…

… eher Hummeln im Po!!!

Hummeln im Po

CFS/ME ist keine Depression

CFS/ME wird oft mit Depression oder Burnout verwechselt. Dabei ist die Erkrankung laut WHO ein eigenständiges neurologisches Krankheitsbild.
Das man aus der Krankheit heraus eine Depression entwickelt ist nicht unnormal, wer hält schon den Zustand auf Dauer aus, Tag ein – Tag aus, 24 Stunden täglich, mal besser, mal schlechter, aber immer da.
Nach einer anstrengenden Arbeitswoche, einer Party, bei einem schweren Infekt oder nach großer körperlicher Anstrengung ist jeder mal erschöpft und ausgepowert. Doch was ist, wenn die Erschöpfung und Müdigkeit ständig ohne Grund da ist und der innere Akku sich weder durch Schlaf noch Erholung wieder auflädtBetroffene leiden sehr und Hilfe sowie Verständnis ist schwer zu finden.

Ich habe leider zu oft “Hummeln im Po”

Ich bin leicht erkrankt, und gehe noch 20Std./Wo. arbeiten. Nach der Arbeit oder am Wochenende, ist bei mir nicht mehr viel los. Dennoch möchte ich so viel und habe auch vielfältige Interessen. Sobald ich nur kleine “Energiereserven” übrig habe, gebe ich diese sofort aus oder gehe mit meiner Kraft auch gerne mal ins Minus (also gehe über meine Grenzen hinaus). Es ist schwer zu akzeptieren, das diese Grenzen eng sind, und das das Überschreiten dieser Grenzen viel kostet. Trotzdem habe ich mehr Antrieb als andere gesunde Menschen, ob es vielleicht daran liegt, das gesunde Menschen jederzeit ihren Interessen nachgehen können? Und ich nur dann, wenn ich länger frei habe? Zumindest in der Zeit, wenn ich arbeiten gehe, bleibt keine Kraft für eigene Interessen, sobald Urlaub ansteht oder ein längeres Wochenende, dann will ich Alles und das am Besten auf einmal. Logischer Weise geht das nie gut.

Unterschied CFS/ME und Depression (Auszug)

(Quelle: http://www.cfs-aktuell.de/november06_1.htm)

Auf den ersten Blick haben CFS/ME und Depressionen vieles gemeinsam. Die drei Hauptsymptome des CFS/ME: Erschöpfung, Gedächtnisprobleme und Schlafstörungen treten auch bei Depressionen häufig auf.

Menschen mit CFS/ME beklagen sich mit viel größerer Wahrscheinlichkeit über häufige Übelkeit und grippeähnliche Symptome wie Halsschmerzen, schmerzhafte Lymphknoten, Fiebrigkeit oder Kopfschmerzen.

In formellen psychologischen Tests zeigen Menschen mit einer Depression hohe Werte bei Schuldgefühlen, Wertlosigkeitsgefühlen und Selbstkritik, während Patienten mit CFS die höchsten Werte bei symptombezogenen Punkten zeigen, wie etwa dem Mangel an Energie, Schlafstörungen und Schmerzen.

Die Intoleranz gegenüber körperlicher Belastung ist ein weiterer klarer Unterschied zwischen CFS und einer Depression. Während sich die Symptome einer Depression durch regelmäßige körperliche Aktivität im Allgemeinen abschwächen, verstärken sich die Symptome des CFS durch körperliche und geistige Aktivität.

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