INTEGRATION IN ARBEIT

Wer hat den Mehraufwand?!

Zielgruppenarbeitsplatz

Aufgrund dem ME/CFS und Ehlers-Danklos-Syndrom habe ich einen GdB von 40% mit Gleichstellung auf 50%. Deswegen erfülle ich einen sogenannten Zielgruppenarbeitsplatz. Dieser Arbeitsplatz wird mit einem Mehraufwandszuschuss vom Integrationsamt zu einen bestimmten Betrag ständig gefördert. Was ich einerseits auch gut finde.

Aber andererseits…

… was ich total schizophren finde (sorry für den Ausdruck)!!! Wer hat den Mehraufwand? Ich arbeite innerhalb meiner Arbeitszeit zu 100% und bringe 100% Leistung, ich benötige weder extra Förderung durch meinen Arbeitgeber, noch brauche ich länger für meine Arbeitsleistung als vergleichbare gesunde Menschen, noch benötige ich extra Arbeitsmaterial.

Wo liegt der Mehraufwand?

Ich möchte es mal so einfach beantworten: Bei mir liegt der Mehraufwand!

  • für gesunde Ernährung und kochen habe ich keine Kraft mehr, dadurch entstehen höhere Ernährungskosten
  • Nahrungsergänzungsmittel, damit ich mich einigermaßen ‘fit’ fühle kosten Geld
  • für spezielle Ärzte (CFS Ärzte sind oft Privatärzte) oder Behandlungen habe ich kein Geld
  • Bewegung und Sport in meinen individuellen Rahmen entfallen
  • ich verzichte auf Freizeit und Hobbys

hier gehts zu: So kam ich auf die Diagnose

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