Brain Fog der “Nebel im Gehirn”

Unklare Wahrnehmung, unrealistischer Zustand, irgendwie neben sich stehen

Szenen aus dem Alltag. 

Heute war er mal wieder da, der Nebel im Gehirn oder auch Brain Fog genannt. Ich berichte Euch, wie er sich bei mir bemerkbar macht. Zum Glück kommt dies nur dann vor, wenn ich wirklich richtig heftig down bin.

Schon heute morgen wusste ich: “Es ist nicht mein Tag”. Mir war klar, es wird einer der Tage, wo einem die “Fliege an der Wand” stört. Schon auf dem Weg zur Arbeit merkte ich meine Reizbarkeit gegen jegliche Geräusche, da reicht schon die Lüftung im Bad aus. Abgesehen von den Menschen draussen oder den lauten Autos. Auf Arbeit konnte ich mich leicht wieder fangen und konnte sogar Konzentriert in meinem 4 Stunden Programm arbeiten.

Aber dann, viel mein Gehirn zusammen

Nach der Arbeit wollte ich noch kurz einkaufen und dann Nachhause. Wie so oft. Aber diesmal zog wieder dieser “Nebel” auf. Ich bekam das Gefühl für “Andere Unsichtbar” zu sein. Bei jedem der mir entgegen kam, hinter mir war oder mich überholte hatte ich das Gefühl, dass er mich umrennen wollte, und ich darauf nicht reagieren konnte. Alles wurde hektisch um mich, wie im Traum stand ich da und konnte nicht ausweichen.

Als ich dann im Real “Berliner Tor” in Hamburg war, war es so, als wüsste ich nicht wo hin und was ich eigentlich wollte. Und überall klebten die Menschen an mir, egal wo ich ging oder stand. Überall und an jedem Ort standen die Menschen mir im Weg oder fuhren mich mit ihren Wagen fast um. Auf nichts konnte ich reagieren. Zudem war ich wackelig im Gehirn, wie besoffen.
Und eigentlich war der Real Markt total leer.

Als ich dann an der Kasse war, war ich einerseits froh, da ich wusste ich bin hier gleich raus. Nur noch das Bezahlen koordinieren. Wie immer wenn der “Nebel” da ist, ist es wie im Traum, unwirklich und der “Bezahl-Prozess” anstrengend.

Es war geschafft, nun endlich raus hier und zur Bahn und wieder durch diese ganzen Menschenmassen, die mir das Gefühl gaben, durch mich durch zu rennen. Gegen meiner sonstigen Einstellung, gerne mal ne Bahn durchfahren zulassen, weil sie mir zu voll ist, stieg ich gleich in die nächste Bahn ein, zum Glück mit Sitzplatz, ich wollte nur weg hier.

Horner Rennbahn angekommen, erstmal zum Bus, nun ist da leider eine Baustelle und die Wege sind eng und somit noch mehr Menschen auf engem Platz. An der Haltestelle angekommen, viele viele viele Menschen, und alle redeten durcheinander, eine Lautstärke wie ein Presslufthammer im Kopf, dazu noch die Autos. Ein Blick auf die App, die sagt wann der nächste Bus kommt, teilte mir mit VERSPÄTUNG.

Nach reiflicher Überlegung ging ich zu Fuß. Eigentlich hatte ich keine Kraft mehr dazu, aber wie lange sollte ich noch dastehen? Also ging ich los und machte ein paar Fotos und kam innerlich sogar etwas zur Ruhe, zu Hause angekommen war ich heilfroh, erstmal baden und was zu Essen machen (also mich eher dazu gezwungen), dann leider lange Durchfall, nun läuft der TV ohne Ton und ich habe trotz “Matsche Hirn” dies hier geschrieben.

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